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Heilmethoden

Systemisches Coaching

Coaching ist die lösungs- und zielorientierte Begleitung von Menschen, vorwiegend im beruflichen Umfeld, zur Förderung der Selbstreflexion sowie der selbstgesteuerten Verbesserung der Wahrnehmung, des Erlebens und des Verhaltens. Der Coach begleitet den Klienten bei der Realisierung eines Anliegens oder der Lösung eines Problems. Ziel des Coachings im beruflichen Kontext ist vor allem die Verbesserung der Lern- und Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung der Ressourcen des Klienten. Über den beruflichen Bereich hinaus wird Coaching mehr und mehr in der Lebensberatung bei privaten Problemen und Konflikten angewandt. Es befasst sich aber ausdrücklich nicht mit der Behandlung psychischer Störungen und grenzt sich dadurch von der Psychotherapie ab.

Quelle: Wikipedia

Hypnose

Das Wort Hypnose leitet sich aus dem griechischen Wort hypnos = Schlaf ab, wobei man bei der Hypnose nicht wirklich schläft. Es gibt viele verschiedene Stufen der Hypnose. Optimal für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Klienten ist der Zustand zwischen Wachsein und Schlafen. Das Bewusstsein ist noch vorhanden und das Unterbewusstsein ist geöffnet.

Quelle: Wikipedia

Systemische Aufstellung

Systemische Aufstellungen haben enge Verbindungen in die Psychotherapie und Psychologie und sind somit keine geistig-spirituelle Heilmethoden. Verstrickungen in der Vergangenheit lösen, um Freiheit in der Gegenwart zu erreichen. Unser Verhalten ist zu einem großen Teil von Regeln bestimmt, die uns nicht bewusst sind. Diese Regeln, die wir in unseren Familien lernen, werden von Generation zu Generation weitergegeben. Neben Mustern, die uns helfen, den Alltag erfolgreich zu bewältigen, übernehmen wir auch Verhaltensweisen, die unsere Beziehungen mehr belasten als fördern. Um diese Muster bewusst und damit auch veränderbar zu machen, gibt es verschiedene systemische Techniken. Bei dieser Arbeit kommt es zu einem Klärungsprozess, der die Teilnehmer schrittweise mit ihrer Ursprungsfamilie versöhnt und die Gegenwart von beeinträchtigenden Mustern aus der Vergangenheit befreit. Bei der Familienaufstellung wird erfahrbar, was die eigene Veränderung bewirkt: einen tiefgreifenden Wandel im Herzen, der ordnet, strukturiert und damit heilt. Ganz bestimmte Ordnungsgesetze wirken in unserer Herkunftsfamilie und in anderen sozialen Zusammenhängen. Das Nichtbeachten oder die Verstöße gegen diese Ordnungen der Liebe, sowie schwere Schicksalsschläge der Ursprungsfamilie werden von den Nachkommen unbewusst übernommen und stellvertretend ausgeglichen. Durch Familienstellen ist es möglich Probleme zu erkennen und zu lösen. Wir gehen davon aus, dass alles was gedacht und getan wird, sich als Energie manifestiert, im Guten wie im Bösen. Das Familienstellen kann bei chronischen Erkrankungen und Lebenskrisen eingesetzt werden. Die Wirkung des Familienstellens zeigt sich oft sofort. An der Reaktion der wirklichen Familie und am veränderten Verhalten einzelner Personen kann der Erfolg des Familienstellens erlebt werden. Diese positiven Energien wirken noch lange weiter. Durch die Auflösung der Verstrickungen kann Heilung geschehen.

Quelle: DGH e.V.

Meditation

Meditation lässt sich von dem lateinischen Wort meditatio - was so viel wie Nachsinnen oder in Gedanken vertieft sein bedeutet - ableiten. In vielen östlichen Religionen lässt sich die Tradition der Meditation viele Jahrhunderte zurückverfolgen. Während Meditationsübungen unter anderem ein fester Bestandteil des Buddhismus, Hinduismus und der asiatischen Lebensweise sind, wird die Meditation heute häufig auch als nichtreligiöse Methode zur Entspannung und zum Abbau von Stress eingesetzt. Ob im Schneider-, Lotus- oder Fersensitz, auf einem Stuhl oder Meditationsbänkchen - bei den meditativen Übungen kommt es vor allem auf die aufrechte Haltung an. Bei gleichmäßiger und konzentrierter Atmung wird die Wahrnehmung vollkommen auf den Körper und dessen Funktionen gelenkt. In diesem Zustand der Ruhe und Entspannung werden aufsteigende Gedanken registriert, aber nicht weiter verfolgt, nicht beurteilt und nicht bewertet. Das Loslassen aller Gedanken beruhigt den Geist, der Stoffwechsel verlangsamt sich und das innere Gleichgewicht wird wieder hergestellt. Der meditative Zustand geht neurologisch oft mit einer Änderung des Hirnwellenmusters einher. Dies führt zur regulierenden Ausschüttung von Hormonen und Endorphinen - den körpereigenen Wohlfühlmolekülen. Die Meditation stellt einen idealen Ausgleich zu dem oft sehr hektischen und schnellen Lebensstil dar.

Quelle: Wikipedia

Handauflegen

Handauflegen zählt zu den ältesten aller Heilmethoden. Hinweise darauf finden sich schon auf Höhlenzeichnungen der Steinzeit, auf alten ägyptischen Schriften und auch im frühen Christentum oder der griechischen Antike zählte das Handauflegen zu den anerkannten Heilmethoden. Handauflegen ist eine der ursprünglichsten Methoden und sie scheint den meisten Menschen fast instinkthaft geläufig. Wer einmal beobachtet, wie Mütter und Väter mit kleinen Kindern umgehen, die sich verletzt haben, kann sehen, dass sie fast immer ganz automatisch die Hände auf die verletzte Stelle legen.

Heiler unterscheiden ganz verschiedene Formen des Handauflegens: Manche Heiler übertragen beim Handauflegen ihre eigene Energie und Vitalität auf den Kranken. Dieses oft magnetisch genannte Handauflegen hat aber eine Erschöpfung der Energie des Heilers zur Folge. Er muss sich nach den Behandlungen erst wieder mit Energie aufladen, wenn er nicht völlige Erschöpfung und daraus resultierende eigene Erkrankung riskieren will. Die meisten Handaufleger sehen sich aber lediglich als Kanal für heilende Energien, die sie aus einer göttlich-schöpferischen Quelle in den physischen und/oder fein-stofflichen Körper des Kranken weiterleiten. Für diese Form des Handauflegens muss der Heiler keine komplizierte Ausbildung absolvieren. Es genügt, wenn er sich liebevoll und mit Mitgefühl geistig mit dem Kranken verbindet, um die Heilungsenergie bittet und sie dann, ohne eigenes Wünschen und Wollen, durch die Hände direkt in den Körper oder in die Aura des Kranken fließen lässt. Es erfordert für die meisten Menschen Übung, diesen Zustand der inneren Leere herzustellen, aus dem heraus die Heilungsenergie ganz rein fließen kann. Wenn der Heiler diesen Zustand aber erreichen und halten kann, fließt die Heilenergie von Behandlung zu Behandlung besser. Gleichzeitig kann der „absichtslose“ Heiler auch sicher sein, dass er mit seinem Tun nicht gegen die kosmische Ordnung verstößt. In dieser Form gleicht die Behandlung einem Gebet, das durch Auflegen der Hände unterstützt wird.

Ob die Hände direkt auf den Körper oder nur in die Aura gelegt werden unterscheidet die einzelnen Richtungen des Handauflegens. So bleiben die Hände beim Therapeutic Touch in der Aura, werden z.B. beim Reiki in bestimmten Positionen an den Körper gelegt und in der Tradition von Harry Edwards direkt auf den Körper gelegt. Jede der verschiedenen Richtungen hat ihre Vorzüge und viele Handaufleger beherrschen mehrere Methoden, die sie je nach Bedarf anwenden. Bei manchen Methoden werden gezielt Störfelder im Körper gesucht und der Heiler versucht, sie zu beheben. Für solche absichtsvollen Formen des Handauflegens ist eine gründliche Ausbildung unabdingbar! Der Heiler muss Kenntnisse erwerben, die ihm ermöglichen, verantwortungsvoll mit den heilenden Energien umzugehen, so dass er beim Kranken keinen Schaden anrichtet.

Allen Heilmethoden gemeinsam ist jedoch, dass sie ein geistiger Weg sind, und dass die spirituelle Entwicklung des Heilers an die Heilfähigkeit gekoppelt ist. Die Auseinandersetzung mit sich selbst und die Beschäftigung mit spirituellen Fragen, sowie regelmäßige Meditation, befähigen den Heiler Zugang zu immer höheren und feineren Energien zu erhalten und dadurch ein immer besserer Kanal zu werden. Auch Handauflegen ist keine Methode, die erlernt und dann statisch so praktiziert wird. Es ist ein Weg zu sich selbst, der dem Heiler ermöglicht, anderen zu helfen und einen Weg aufzuzeigen.

Quelle: DGH e.V.