Themen und Artikel

Ältere Personen

Themen auf dieser Seite:

• thema1 • thema2 • thema3

Einsamkeit

Gerade wenn man älter wird und vielleicht sogar schon aus dem Berufsleben ausgeschieden ist, kommt die Erkenntnis, dass man alleine ist und sich einsam fühlt. Einsamkeit und das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, sind immer stark einschränkende Lebensempfindungen. Die Freude über das eigene Sein ist nicht vorhanden.

Was kann man gegen Einsamkeit tun?

Mit einem Therapeuten gemeinsam kann die vorhandene Situation geklärt und in weiteren Gesprächen Möglichkeiten erarbeitet werden, die Einsamkeit gegen ein unbeschwertes und sinnvolles Leben auszuwechseln. Dabei geht es nicht darum, sich in zahlreiche Aktivitäten zu stürzen, sondern die Dinge, die man tut, auch von Herzen zu tun. Damit stellt sich eine innere Zufriedenheit ein, die auch das eine oder andere Alleinsein nicht berührt.

Verlust des Partners

Gerade nach einer langjährigen Ehe ist der Verlust des Partners ein einschneidender Lebensabschnitt. Neben der ganz normalen Trauer ist es aber auch eine große Veränderung in allen anderen Bereichen. Doch man sollte sich für die Trauer unbedingt die Zeit geben, die benötigt wird, den Tod des Partners zu verarbeiten. Die Trauerzeit verläuft dabei in verschiedenen Phasen:

Zunächst fällt der Trauernde in eine Art Schock-Zustand, in dem er sich völlig erstarrt fühlt. Danach kommen alle Gefühle, die mit Trauer zu tun haben, an die Oberfläche. Von Angst über Wut über Unverständnis des Verlustes kann alles möglich sein. Auch der Wunsch, dem Gestorbenen zu folgen, kann eines der Gefühle sein. Anschließend kommt die Phase des Annehmens der Situation mit viel Erinnerung an den Verstorbenen und der Verarbeitung des Erlebten. In der letzten Phase schließlich lernt der Trauerende wieder sein eigenes Leben zu führen - und seine Gedanken konzentrieren sich jetzt auf das Hier und Heute und nicht mehr auf das Gewesene.

Wie kann der Verlust des Partners unterstützt werden?

Aus therapeutischer Sicht ist es wichtig, über die eigenen Gedanken und Gefühle zu sprechen. Ein offenes Ohr und ein offenes Herz helfen dem Trauernden, sich seiner eigenen Emotionen klar zu werden und seine Trauer auch zu verarbeiten.

Keine Perspektive finden

Der letzte Lebensabschnitt hat immer auch etwas mit der Lebensperspektive zu tun. Was kann in diesem Abschnitt noch Sinn machen, welche Möglichkeiten können sich überhaupt noch ergeben und was macht das Leben in diesem Abschnitt noch lebenswert?

Kann mit einer Therapie eine neue Perspektive gefunden werden?

Wir Menschen sind so konstruiert, dass wir immer nach dem Bestmöglichen streben. Vor allem tragen wir die Lösungen immer in uns. In einem guten therapeutischen Gespräch ist es sehr wohl möglich, neue Perspektiven und somit auch Lösungen für das eigene Leben zu finden. Möglichkeiten gibt es genug, allerdings ist für den Menschen gerade in diesem Lebensabschnitt und mit der enormen Lebenserfahrung wichtig, die Dinge zu tun, die gerne und von Herzen getan werden. Eine Pseudotätigkeit ist in diesem Falle kontraproduktiv, da die Unzufriedenheit und Perspektivlosigkeit sich ganz schnell wieder einstellt und vielleicht sogar noch vergrößert. Hier gilt wie in jedem anderen Gespräch das empathische Zuhören, die richtige Fragestellung und vor allem die Möglichkeit, Dinge an- und auszusprechen, die man zwar in sich trägt, aber niemals zu Worten formuliert hat. Ich mache Ihnen Mut, Ihren Weg zu gehen, wie auch immer der aussehen mag.

nach oben